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Einsturz von Gebäuden

Bei dem hier gezeigten Beispiel handelt es sich um eine Garagenwerkstatt, deren linke Gebäudewand in der Vorbereitungsphase mit einem Bagger zum Einsturz gebracht wurde, nachdem in der Werkstatt ein Pkw platziert war. Als offizielle Schadensursache wird eine Explosion bei Schweißarbeiten gemeldet, so dass es auch nicht verwunderlich ist, dass aufgrund weiterhin austretender Gase aus dem verschütteten Schweißgerät immer wieder Verpuffungen mit einem entsprechenden Feuerball die Rettungsarbeiten der herbeigeeilten Einsatzkräfte behindern. Während im Trümmerberg und im Pkw Dummys die verletzten Personen darstellen, kommen am Trümmerrand echte Verletztendarsteller zum Einsatz.

Der Einsturz eines Gebäudes ist für die nach Verletzten suchenden Einsatzkräfte immer eine langwierige und herausfordernde Aufgabe. Mit Hilfe eines Trümmerkegels lassen sich dort im Kernbereich Schwerverletzte oder Tot mit Hilfe von Dummys und im Randbereich des Trümmerkegels mit Hilfe von Verletztendarstellern einplanen. Eine leichte Vernebelung und einige hervorstehende funkensprühende Elektrokabel verwandeln das ganze Szenario in eine sehr realistische Schadenslage. Abgerissene Körperteile und viele Hilfeschreie tragen dazu bei, dass die Einsatzkräfte sehr stark unter Stress gesetzt werden.

Auch wenn diese Schadesslage mit einem gewissen Vorbereitungsaufwand verbunden ist, so bietet sie doch die einmalige Gelegenheit, dass die Einsatzkräfte unmittelbar am Schadensereignis „teilhaben“ können. Die Einsatzkräfte werden zunächst aufgrund einer Gasexplosion alarmiert und beginnen an der Einsatzstelle mit Aufräum- und Sicherungsarbeiten. Kleinere Knall- und Staubeffekte zwingen die Einsatzmannschaften zum kurzzeitigen Rückzug, wobei mit lautem Krachen und zusätzlicher Staubentwicklung der Balkon einstürzt. Alternativ zum Balkon der hier dargestellten Vorführkulisse kann auch ein Baugerüst bzw. Teile eines Baugerüstes an einem Gebäude verwendet werden, das dann effektvoll in sich zusammenstürzt.